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Republik Cuba, die schönste Insel der Antillen
Wirtschaft
Forstwirtschaft

Der unüberlegter Holzschlag vor der Revolution reduzierte den Waldbestand von über 40 Prozent auf weniger als zehn Prozent der gesamten Landesfläche. Mitte der sechziger Jahre begann die Revolutionsregierung jedoch wieder mit einem Wiederaufforstungsprogramm. Mittlerweile sind wieder mehr als 35 Prozent der Insel bewaldet. Der jährliche Holzertrag in Kubikmetern liegt nun geregelt unter dem Wert des aufgeforsteten oder nachgewachsenen Waldes.

Fischereiwirtschaft

Die Fischindustrie besteht aus vielen kleinen unabhängigen Fischern, die jedoch in einer großen Genossenschaft zusammen geschlossen sind. Zur Lebensmittel- sicherung wird dieser Zweig stark vom Staat gefördert. Ende der sechziger Jahre lieferten Sowjetunion und Spanien Hochseeschiffe und Fischfangkutter was die Handelsflotte Cubas deutlich vergrößerte.

Bergbauindustrie

Auf Cuba werden Nickel Kupfer, Cobalt, Chrom, Salz, Rohöl, Erdgas und Mangan abgebaut. Der Seehafen der Stadt Santiago ist für diese Rohstoffe Exportzentrum, da diese Vorkommen in dieser Region liegen. Bis in die 60er Jahre galten die Bodenschätze als Exportschlager Cubas. Seit dem amerikanischem Handelsembargo hat deren
Abbau und Vermarktung jedoch stark abgenommen.

Industrie

Zementfabrik Santiago. de cuba
Die Zementfabrik am Hafen von Santiago de Cuba

Die Industrie Cubas ist hauptsächlich auf die Herstellung von Rohzucker ausgerichtet. Ende der 60er Jahre wurde die Zuckerrohr verarbeitende Industrie durch den Staat weiter ausgebaut und rationalisiert. Tabak, Fleisch und Obst sind weitere exportierte Produkte. Die Industriezweige Nahrungsmittel, Textil, Maschinenbau und die petrochemische Industrie sind auf Cuba von geringerer Bedeutung. In Santiago de Cuba haben sich unter anderem Teile der petrochemische Industrie, Ceramic- und Zement- sowie Nahrungsmittelindustrie nieder gelassen.
Außenhandel

Zucker und Zuckerprodukte machen ca. 75% des Cubanischen Exportes aus, jedoch mit fallender Tendenz. Die Regierung setzt seit etwa 3 Jahren auf den Bereich Tourismus. Hierfür werden bevorzugt Lebensmittel, Rohöl und Verbrauchsgüter importiert. Bis zur Revolution 1959 waren die USA der wichtigste Handelspartner. Mit dem Beginn des Handelsembargos im Jahre 1962 stieg der Handel zum Erhalt der Außenhandelsbilanz mit sozialistischen Ländern. Hierbei wurde die Sowjetunion ein wichtigerer Partner. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion wurde Cuba mit großen Zahlungen von dort gestützt. Seit dem wird der Bereich Tourismus durch die Regierung stark gefördert und seit wenigen Jahren forciert.

Wirtschaft heute

Heute herrscht zeitweise gähnende Leere in den Apotheken, Lebensmittelgeschäften oder Tankstellen. Oft sind wichtige Medikamente, Lebensmittel nur für Devisen zu bekommen.

Die Perioda Especial, wie die Cubaner die Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nennen, ließ nur durch das Steigen der Touristenzahlen eine leichte Besserung spüren.



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